Der Immobilien-Blog für Mieter und Käufer

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Fr

18

Dez

2015

Wohnen in München unbezahlbar?

Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Experten: „Wohnen in München – unbezahlbar?“

Über 300 geladene Gäste kamen am 27. Oktober 2015 zum 12. münchner immobilien fokus in den großen Saal im Literaturhaus am Münchner Salvatorplatz. Die Veranstalter der exklusiven Vortragsreihe, die Aigner Immobilien GmbH, eines der führenden Maklerunternehmen im Großraum München und die auf Immobilienrecht spezialisierte Rechtsanwalts- und Steuerkanzlei Convocat GbR, blicken mit ihrem zweimal im Jahr stattfindenden Event auf eine mittlerweile sechsjährige Erfolgsgeschichte zurück und präsentierten eine hochkarätige Expertenrunde. Moderiert wurde der Abend von Walter Hornauer, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht.

Für eine Überraschung sorgten gleich zu Beginn der Diskussion Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik aus dem Jahr 2012, die klarstellten: Wer in München lebt, kann Münchner Mieten zumeist bezahlen. Maßstab ist die „Mietbelastungsquote“ (Anteil der Mietkosten am Haushaltsnettoeinkommen), die für 98 % aller Münchner Haushalte 23 % beträgt, damit in etwa dem Bundesdurchschnitt entspricht (22 %) und niedriger liegt als in Düsseldorf (27 %) oder Berlin (28 %). Trotzdem wurde schnell klar, dass die Wohnungssituation aufgrund des starken Zuzugs alles andere ist, als entspannt. Der Neubau ist aufgrund fehlender Flächen stark begrenzt, aufgrund hoher Bodenpreise und Bauvorschriften teuer, was sich für Investoren auf die Renditen auswirkt.

Im geförderten Wohnungsbau kommt die Stadt dem hohen Bedarf nicht nach, denn gerade für junge Familiengründer, Rentner (etwa 50.000 Geringverdiener) fehlt bezahlbarer Wohnraum und der Gesetzgeber hat schon seit langem versäumt, Anreize für Privatinvestoren zu schaffen. Degressive Abschreibung, die sich nur auf die Gebäudekosten auswirkt, wäre aufgrund der hohen Bodenpreise in München ein ungeeignetes Steuerungsinstrument. Ein konkretes Mittel, innerhalb kurzer Zeit den Wohnungsmarkt gezielt zu entspannen, wäre die Maßnahme, als Stadt gezielt neue Baulandflächen auszuweisen, was auch private Grundstücksbesitzer motivieren würde, für den Wohnungsbau zu verkaufen. Im Stadtgebiet gibt es nach wie vor genügend potentielle Grundstücksflächen. Weitere Potentiale lägen in der Nachverdichtung und in der Höhenaufstockung , würden sie nicht durch gesetzliche Vorschriften und Nachbarvorbehalte behindert. In der anschließenden Publikumsdiskussion wurden vor allem die Münchner Mietspiegel-Kriterien, die hohen Bauauflagen als Kostentreiber sowie das Mietrecht kritisiert, alles Faktoren, die als Investitions-Bremse wirken, anstatt Anreize zu schaffen.

(Quelle: http://www.muenchner-immobilien-fokus.de/ )

Mo

14

Okt

2013

Günstig umziehen - Tipps zum Geld sparen beim Umzug

Umzugskosten haben es meist in sich. Durchschnittlich gibt jeder Deutsche pro Umzug etwa 5.000 € aus. Wer jedoch ein paar Tipps beachtet, kann sein Umzugsbudget entlasten. So bleibt Geld für das eine oder andere Extra übrig.

 

Renovierungsklauseln überprüfen lassen

Die Übergabe der alten Wohnung erfordert häufig die Erledigung einiger Schönheitsreparaturen.  Wer hier selbst Hand anlegt, kann die Kosten für Fachpersonal sparen. Welche Reparaturarbeiten ausgeführt werden müssen, ergibt sich meist aus dem Mietvertrag. Einige in Mietverträgen verwendete Klauseln sind jedoch nach aktueller Rechtssprechung unwirksam, sodass nicht alle vom Vermieter verlangten Renovierungen auch tatsächlich durchgeführt werden müssen. Eine Mitgliedschaft in Mietervereinen lohnt sich, um diese Rechstfragen zu klären.

 

Umzugstransporter günstig mieten

Mieter, die den Transport ihrer Möbel selbst organisieren, benötigen dafür in der Regel einen  geeigneten Kleintransporter. Wer seinen Umzugstransporter vorab online bucht, spart meist einige Euros im Vergleich zur Fahrzeugvermietung direkt vor Ort. So können auch gleich mehrere Angebote eingeholt und miteinander verglichen werden. Wichtig hierbei ist die Wahl der richtigen Größe des Transportes.

 

Kosten für Umzugstransport sparen

Auch die Beauftragung eines Umzugsunternehmens geht meist ganz schön ins Geld. Wer für seinen Umzug genug private Helfer anheuert, kann die Kosten für ein Umzugsunternehmen sparen. Jedoch sollte beachtet werden, dass es sich bei einem Umzug um ein logistisch anspruchsvolles Unterfangen handelt. Wer auf ein professionelles Umzugsunternehmen verzichtet, sollte sich einiger Risken bewusst sein. So können z.B. Möbel oder Gegenstände durch unerfahrene Helfer zu Bruch gehen. Hier sollte man Risiken und Nutzen vorher abwägen. Wer dennoch eine Möbelspedition beauftragen möchte, ist gut beraten, vorab die Kosten verschiedener Anbieter sorgfältig zu vergleichen.

 

Neuanschaffungen möglichst auf einen späteren Zeitpunkt verschieben

Mit einem Umzug werden meist auch einige Neuanschaffungen notwendig. So überstehen meist nicht alle Möbelstücke den Umzug unbeschadet. Oft besteht auch einfach der Wunsch, sich von alten Dingen zu trennen, um sich das eine oder andere neue Möbelstück zu gönnen. Übersteigen jedoch die Ausgaben das vorhandene Budget, sollten Neuanschaffungen möglichst auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. So wird das Umzugsbudget nicht zusätzlich belastet.

 

Nach  Angeboten "provisionsfrei" oder "von privat" Ausschau halten

Die Kosten für den Makler können - je nach Standort - bis zu 2,38 Monatsmieten (2 Nettokaltmieten + Mehrwertsteuer) betragen. Um den Umzug kostengünstiger zu gestalten, kann man mit etwas mehr persönlichen Zeiteinsatz  gegebenenfalls auf die Dienste eines Maklers verzichten. Da große Wohnungsgesellschaften meist mit Maklern zusammenarbeiten,  sollten Mieter in diesem Fall nach Wohnungsanzeigen von privaten Vermietern - entweder in Zeitungen oder im Internet - Ausschau halten. Auch macht hier die Suche nach provisionsfreien Wohnungen Sinn. Hier wird zwar häufig auch ein Makler aktiv, die Wohnung wird jedoch für Mieter kostenlos vermittelt. Wer sich als Mitglied im örtlichen Mieterverein anmeldet, kann auch hierüber das eine oder andere provisionsfreie Objekt beziehen. Findet man auf diesem Weg keine passende Wohnung, lohnt es sich mit dem Makler über die Courtage zu verhandeln. Je nach Standort und Objekt gibt es auf Anfrage möglicherweise einen kleinen Nachlaß.

 

Mietkaution sparen dank Mietkautionsversicherung

Die Mietkaution kann laut Gesetzgeber bis zu 3 Monatsmieten betragen. In den meisten Fällen wird die Kaution als Barkaution hinterlegt, welche der Vermieter gleich zu Beginn einkassiert. Was viele Mieter nicht wissen: wer knapp bei Kasse ist, kann die Kautionszahlung auf drei monatliche Raten aufsplitten. Dies wird offiziell vom Gesetzgeber gestattet. Mietern die dennoch kein Geld für die Mietkaution aufbringen können, bietet sich auch die Möglichkeit einer Mietkautionsversicherung. Mehr Informationen zu dieser noch recht neuen Kautionslösung gibt es auf  http://www.mietkautionsbuergschaft.de/mietkautionsversicherung.html.

 

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Fr

05

Apr

2013

Büroimmobilien: Düsseldorf weiter top

Qualitativ hochwertige Büroflächen sind weiterhin gefragt

Nicht nur im Bereich der Wohn- und Luxusimmobilien kann Düsseldorf auf ein Wachstum zurückschauen: Im ersten Quartal 2013 konnte die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt mit einem Flächenumsatz von 72.000 Quadratmetern im Bereich der Büroimmobilien ein sattes Plus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaften. Dies ergab eine Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPRE). Im Vergleich zu Berlin, Köln oder Frankfurt, die in diesem Zeitraum starke Rückgänge verzeichneten, nimmt das Interesse an Büroimmobilien in Düsseldorf weiterhin zu.

 

Büroflächen in Düsseldorf äußerst lukrativ

Aufgrund des anhaltenden Wirtschaftswachstums ist Düsseldorf ein sehr begehrter Standort für Unternehmen. Besonders der Büromarkt profitiert von diesem Bedarf. Ein prominentes Beispiel ist Vodafone. Das Telekommunikationsunternehmen hat jüngst einen großen Bürokomplex im Düsseldorfer Westen fertiggestellt. In nur 27 Monaten Bauzeit entstand eine Büroimmobilie, die unter anderem einen 19-geschossigen Büroturm sowie drei Gebäuderiegel und ein Parkhaus umfasst. Vodafone profitiert hierbei durch die sehr gut ausgebaute Infrastruktur in Düsseldorf. Büroimmobilien sind allein durch die Lage zwischen Ruhrgebiet und Rheinland äußerst lukrativ.

 

Auch das bundesweit tätige Bauunternehmen BZV Breddermann Zentralverwaltung GmbH & Co. KG aus Hagen ist mit rund 265 Quadratmetern Bürofläche ab sofort in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt vertreten. Bei seiner Unternehmensexpansion setzte das Unternehmen auf einen erfahrenen Immobilienmakler in Düsseldorf, der AENGEVELT Immobilien GmbH & Co. KG. Dieser vermittelte ihm das Penthouse des Büro-/Geschäftshauses „Elberfelder Straße 2“ in Top-Lage der Düsseldorfer City.

 

Büroimmobilien erleben verhaltenes erstes Quartal 2013

Entgegen dem Wachstum im Bereich der Büroimmobilien in Düsseldorf erleben andere Großstädte in Düsseldorf einen Rückgang bei den Investitionen in den Büromarkt. Nach Angaben von BNP Paribas Real Estate ist die allgemeine Tendenz schwächer als im Vorjahr. Insbesondere Frankfurt, Köln und die Bundeshauptstadt Berlin mussten einen geringen Umsatz bei den Büroflächen verbuchen. 

 

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So

30

Dez

2012

Pfusch am Bau: Bauherren oft selbst schuld

Das Handelsblatt berichtet in seiner Ausgabe vom 30.12.2012 über den nachlässigen Umgang von Bauherren mit ihren Bauträgern oder Generalunternehmern . Laut Verband Privater Bauherren (VBP) haben 97 Prozent der Standardverträge, die Bauherren mit Generalunternehmern oder einem Bauträger abschließen, Mängel. Zudem geben Bauherren bei schlüsselfertigen Projekten zuviel Verantwortung aus der Hand. mehr ...

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Fr

14

Dez

2012

Neues Mietrecht: Großer Wurf oder Riesenmurks?

Der Bundestag hat über einen neues Mietrecht entschieden. Einerseits werden Mieterhöhungen eingeschränkt, andererseits energetische Sanierung voll auf die Mieter abgewälzt. Details Dazu auf  focus online. Wird Wohnen jezt noch teuerer?

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Fr

14

Dez

2012

Sind Makler Abzocker?

Makler sind kein besonders beliebter Berufsstand. Klar, alles was Geld kostet, ist lästig. Aber ist die andauernde Maklerschelte wirklich berechtigt? Der Beruf ist hart, Wettbewerbs- und Kapital intensiv und erfordert jede Menge Durchhaltevermögen und Einfühlungsvermögen. So einfach, wie sich manche Kritiker ihr Urtail bilden, wird im Maklerberuf leider nicht das Geld verdient. Aktuell wird das Thema im Handelsblatt aufgegriffen. Vorwurf: Schnelles Geld und wenig Qualifikation. Zum Artikel ...

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Fr

14

Dez

2012

Stadt München plant über 2800 neue Wohnungen

Der Münchner Merkur berichtet über ein Vorhaben der Stadt München, dass zur Entschärfung des drastischen Wohnungsmangels in der Isar-Metropole an sieben innerstädtischen Standorten neue Wohnungen entstehen sollen. Zum Bericht ... Wird das zur Entspannung beitragen?

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